Hohenschönhausen‑Preis



Der Förderverein der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen verleiht im Abstand von zwei Jahren den Hohenschönhausen‑Preis. Mit dem Preis werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich in herausgehobener Weise um die kritische Auseinandersetzung mit der kommunistischen Diktatur verdient gemacht haben. Der Preis ist mit mindestens 5.000 Euro dotiert.

Preisträger 2008 war der Schriftsteller und Autor
Joachim Walther.

Im Jahr 2010 erhielt der Publizist und DDR‑Experte
Dr. h. c. Karl Wilhelm Fricke
den Aufarbeitungspreis.

2012 wurde der Schriftsteller Erich Loest mit dem Preis ausgezeicnet.
Einen Ehrenpreis erhielt 2012 der Journalist Sven Felix Kellerhoff.

2014 erhielt der Schriftsteller Reiner Kunze den Hohenschönhausen‑Preis. Außerdem wurde das Menschenrechtszentrum Cottbus mit einem Sonderpreis bedacht.

2016 ging der Hohenschönhausen‑Preis in Höhe von 7.000 Euro zu gleichen Teilen an den chinesischen Schriftsteller und Dissidenten
Liao Yiwu , der sich unter hohem persönlichem Risiko für Menschenrechte, Demokratie und Freiheit in der Volksrepublik China engagiert, sowie an die Initiative Doping‑Opfer‑Hilfe e.V., für ihre Aufklärungsarbeit über das systematische Staatsdoping in der DDR.